AUS DER KAFFEEKÜCHE: Münchner Medientage

Dienstag Zeitung, Mittwoch Radio, morgen die ganze Welt – wer erstens meint, dass das hier „MyAngeberspace” wird, bekommt nun nochmal recht. Und wer zweitens sagen will, dass ich mich nach Fernsehkochart in der Medienwelt rumtreibe, statt brav mein Mittagessen am Schreibtisch zu kochen – auch recht.


Obwohl – einmal die Filmleute im Haus ist wie zwei mal abgebrannt oder viermal umgezogen, sagt das Münchner Promivolksmaul.


So schlimm war es nicht, auch weil die Leute vom Film gestern nur im Kochbüro waren…


…und ich sogar am Schreibtisch sitzen konnte (hier nicht im Bild), denn das Thema war: Wie kommt ein Rezept ins Buch?


Dazu konnte dieser Herr am Abend auch noch einiges zählen, bei dem ich auf die mir gewohntere Seite des Beobachters wechselte und das tags gelernte sogleich abgleichen konnte: Alexander Hermann hatte ein paar Journalisten hinter die Kulissen seiner Sendung „Koch doch” eingeladen, deren nächste Staffel gerade auf dem Bavaria-Gelände produziert wird – in der „wohl größten Fernsehküche Deutschlands”, an die ein original aus dem Glockenbachviertel verpflanzter Keller angeschlossen ist. Beim Imbiss danach erzählte Alexander Hermann ganz ohne Augenzwinkern und recht offen, wie das so ist mit dem Fernsehkochwerden, -sein und -bleiben zwischen München-Unterföhring und Kerners Kochstudio Hamburg. ich glaube, ich muss meine Meinung zum „Mittagessen mit bairischen Fernsehköchen” noch mal ändern. Was es zu essen gab? Alles sehr gut, alles auf Film. Aber weil es Sachen aus der Produktion und seinem neuen Kochbbuch waren und die wohl eh schon dachten, ich wäre ein Verlagsspion, lassen wir das erst mal.


Auf dem Heimweg: Sommerwiesenhalluzination in der Nacht (Bild nicht bearbeitet)


Am nächsten Morgen: Waren es Nachwirkungen der Pusteblumenhalluzinogene oder höre ich da wirklich Karl Auer hinter mir, als ich fürs TV auf dem Viktualienmarkt Futter fürs Foto einkaufe? Ein kurzer Schwenk nach hinten, er ist es und er fragt irgendwas mit „Fernsehköchen”. (Wirklich. Vielleicht hört es ja mal jemand?)


Bei dieser Kameradichte ist es nur gut, dass es hier Geschenkgutschein für Schönheitsoperationen an der Liebsten gibt. (Macht man heute ja schnell mal in der Mittagspause, wie ich gehört habe.)


Unser Mittagessen: Brote mit den Resten vom „Schweinefilet grün”, dessen Weg ins neue Buch wir nun zwei Tage lang verfolgt haben, in denen ich eine Menge gelernt habe…


…unter anderem, dass irgendwann mal Feierabend ist. Eigentlich hatte ich mir nämlich für heute Abend auch noch die Waldwirtschaft von Sepp Krätz in den Kalender geschrieben, wo Johann Lafer heute einen Grillevent hat, was mir ein guter Abschluss für diese Medientage schien. Aber das soll hier doch „rettet das mittagessen” bleiben und so gehe ich doch lieber noch mal an den Schreibtisch zum eigenen Kram, denn:

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4 Antworten auf AUS DER KAFFEEKÜCHE: Münchner Medientage

  1. Ullrike sagt:

    ..Obwohl – einmal die Filmleute im Haus ist wie zwei mal abgebrannt ….. davon kann ich auch ein Lied singen. War mal per Zufall ausgewählt für eine medizin. Reportage ‘Schulterprobleme’ (geht aber wieder). Wurde bei ‘volle Kanne’ gesendet. Auf jedenfall waren sie bei mir 1/2 Tag in der Wohnung, es expodierte ein Scheinwerfer und die Streuung brannte Löcher in meinen Store. Bekam aber einen Neuen!

  2. Dominik sagt:

    Gibts denn von den Aufnahmen irgendwann, irgendwas zu sehen?:)

  3. SEBASTIAN sagt:

    Ja, Dominik, wohl im Laufe der nächsten zwei Wochen 10 Minuten auf Kabel1 bei Abenteuer Leben. Ich sag Bescheid, wenn ich mehr weiß. Und dann schaun mer mal.
    Passiert ist nix, Ullrike. Außer dass ich mal mit einer Tüte in einen Laden gegangen bin, ohne die ich wieder rausgekommen bin und dass die Fotografin beim Eierschneiden einspringen musste. Reicht nicht für Schadenersatz.

  4. Pingback: rettet das mittagessen » Blog Archive » Schobiz in da kitchen

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