Ein Sonntagmittag zu Hause
Wo kommst Du her?
Aus Salzburg vom Geburtstag meines Schwiegervaters, und ein bisschen Skifahren waren wir auch.
Was gibt’s zum Mittagessen?
Leberkäse mit einem Kartoffelsalat dazu, da sind Radieschen drin, oder?
Ja. Warum isst Du das?
Weil Du es gemacht hast. Passt auch, weil ich beim Skifahren immer eine Leberkässemmel esse.
Und wie schmeckt’s?
Sehr gut, besonders der Kartoffelsalat. In Österreich haben sie uns übrigens erzählt, dass dort Knoblauch im Leberkäse ist und in Bayern nicht, das wäre der Unterschied.
Hm, habe ich noch nicht gehört. Und sie sagen Fleischkäse, oder?
Hm, das habe ich jetzt noch nicht gehört.
Kommt Ihr wieder?
Na hör mal.
Warum?
Spätestens beim nächsten Mal, wenn wir in Salzburg sind. Aber jetzt sehen wir uns ja erst mal bald in Berlin.
Und wohin geht’s jetzt?
Weiter auf die Autobahn nach Berlin, wir müssen morgen wieder arbeiten.
Kartoffelsalat mit Radieschen
Für 4-6 Leute 1 kg festkochende Kartoffeln in Salzwasser
in rund 20 Minuten bissfest kochen. Derweil 2 Zwiebeln in Würfel
schneiden und mit Salz mischen. 1 Bund Radieschen gründlich
waschen und putzen, die Blätter zupfen und grob hacken,
die Knollen in dünne Scheiben schneiden.
Jetzt die Zwiebeln mit 6 EL Obstessig, 2 TL scharfem Senf und
viel schwarzem Pfeffer verrühren, dann 6 EL Öl einrühren.
Die gegarten Kartoffeln abgießen und kurz kalt abspülen,
dann pellen und in Scheiben schneiden. Die Radieschen samt Grün
dazugeben, mit dem Dressing übergießen und gut vermischen.
Nochmal nachwürzen und 1 Stunde in der Küche ziehen lassen. Dann
nochmal nachwürzen und zum frisch gebackenen Leberkäs servieren.



Danke Basti, gerade für diesen Beitrag. Wann fährst Du nach Berlin? Wenn´s terminlich klappt und keine Einwände bestehen, komme ich auch.
Ähem, hier findet gerade ein kleines Klassentreffen statt, dass wir jetzt mal in den Mailbereich verlegen – es sei denn, es sind hier noch ein paar Ehemalige unterwegs. Außer von der Berufsschule, denn meinen Spitznamen dort möchte ich hier nicht lesen, gell!
Kartoffelsalat-Warm-Esser und Kartoffelsalat-Kalt-Esser in einer Familie ist ja schwierig. Bei uns stand es dann einfach mal 2: 1 für die Warm-Esser.
Ich war unter den Gewinnern. Kalten Kartoffelsalat nie aus Leidenschaft, nur weil es ihn u. U. nicht anders gibt.
Hm, PS, der ist dann schon bei Genussreife eher zimmerwarm bzw. -kalt, was ich zum heißen Leberkäs (oder Echtem Frankfurter Würstchen) auch so wollte. Aber so kühlschrankkalt, das geht gar nicht.