Auf gut Deutsch: Ohne welche Essen wollen wir nicht leben?

Ueberraschung: Deutsche koennen leidenschaftlich sein. Noch ne Ueberraschung: Auch beim Essen. Die dritte: Vor allem beim deutschen. Eines Morgens habe ich auf Twitter gefragt, ohne welche deutschen Speisen wir nicht leben wollen.

Nach einem angeregten Tag hatten wir am Abend über hundert Gerichte, die den Hashtag #aufgutdeutsch bestens erfuellten. Inklusive waren Schwerpunkte (Wurst! Brot! Kuchen!) und offene Fragen: Brauchen wir wirklich kaum Gemuese jenseits von Kraut und Kohl sowie noch weniger Fisch jenseits von TK und Dose zum Überleben? Und die sonst so beliebten, hier aber raren Gerichte mit Ei, Nudel oder Huhn – zu wenig gut deutsch?

Deswegen habe ich auf gut und gründlich Deutsch ein Umfrageliste zum Ankreuzen gemacht zum Thema “Welche Essen sind gut deutsch?” Gut kann da im Zweifel auch nur typisch heissen, wie beim Kaesekuchen, den ich selbst gar nicht gut finde. Ihr koennt auch ergaenzen, gerne auch kreativ – Gewuerzgurken oder Gummibaerchen sind auch Essen. Ob gut Deutsch, entscheiden dann alle. Ich geb’s hier bekannt.

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ERGÄNZUNG 5.2.2012: Inzwischen sind wir bei gut 160 Speisen und die Abstimmung läuft und läuft… Interessant: Unter den TOP 5 ist im Grunde nix mit Fleisch – nur ein Lieblingsessen vom Tier schafft es ab und zu da rein. Ende der Woche ziehen wir einen Strich, mal sehen, was bis dahin rauskommt!
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ERGÄNZUNG 8.2.2013: Endspurt! Noch drei Tage, am Montag stell ich dann das vorläufige Endergebnis rein, auch wenn natürlich weiter abgestimmt werden kann. Die 3 ganz oben scheinen sich auf ihren Plätzen einzurichten, und die finde ich sehr interessant; unter den ersten 10 rührt sich schon noch was, aber mei,ob 10 oder 11… Interessant bleibt’s in den einzelnen Gruppen – Topf-an-Topf-Rennen bei den Fischen, Kartoffeln, Suppen und Kuchen, und zwischen Platz 2 und 3 beim Fleisch geht’s ständig hin und her. Platz 1 war da aber von Anfang an klar. Mir nicht so, aber freut mich sehr.
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ERGÄNZUNG 14.2.2013: Das vorläufige Zwischenergebnis ist raus: Auf die Plätze, fertig… SPÄTZLE! Ihr könnt aber weiter abstimmen.

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6 Antworten auf Auf gut Deutsch: Ohne welche Essen wollen wir nicht leben?

  1. Zehnbar sagt:

    Sehr schöne Idee! Macht Appetit :)

  2. stedtenhopp sagt:

    Mir läuft das Wasser im Munde zusammen!

  3. Biggi-Lu sagt:

    und wie lange wird das jetzt mit der Bestellung dauern? *hungerhab* ggg

  4. montez sagt:

    Schwierig finde ich, dass es ja eigentlich zwei Fragen sind. Was ist Deutsch und auf was kann ich nicht verzichten. Heisst, dass ich finde Kohl ist deutsch, ungerne möchte ich auf ihn verzichten, aber auf Brokkoli ebensowenig. Da der ja aber nicht so typisch ist und daher nicht erscheint, sieht es aus als würden wir alle nur Kohl essen? (Bei Fisch zum Beispiel ess’ ich ja lieber ein schönes Eglifilet (Schweiz) als Fisch in Senfsosse).

    Über Essgewohnheiten lässt das sicher keine Rückschlüsse zu, aber auf die Tatsche, dass ich niemals auf Königsberger Klopse verzichten wollte, wenn auch eher einmal im Jahr. Mhhhm. Bohnen mit Speck. Ach.

  5. SEBASTIAN sagt:

    Jein, montez. Es geht nicht drum, was ich gerne mag bzw. ohne dass ich nicht leben will, sondern wir. Und da habe ich mir einfach mal erlaubt, so ein bisschen fußballerisch zu sprechen, also wir Deutsche, obwohl ich das ja selbst gar nicht sage “Wir haben gegen Frankreich gewonnen.” Aber Du weißt, was ich meine?

    Im Grunde regelt sich das aber auch von selbst. Wenn Du nun sagst, Brokkoli ist inzwischen typisch deutsch und es hinschreibst und viele es ankreuzen, dann hast Du wohl Recht, die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass der Instinkt da ganz gut ist. (Da gehe ich nächste Woche bei der Auswertung noch drauf ein.)

    Umgekehrt gibt es wenige, die jetzt sagen, Käsekuchen ist nicht deutsch, weil ich ihn nicht mag. Ein, zwei lassen Fleisch/Wurst/Fisch weg, tippe mal auf Vegetarier. Und wenn es hundert machen würden, dann wäre keinFleisch eben typisch deutsch. Und eine(r) hat nur Süßes angekreuzt. Sympathisch. Oder ergänzend (manche entdecken es nicht, weil scroll).

  6. Pingback: Auf die Plätze, fertig… SPÄTZLE! Essen #aufgutdeutsch, ohne die wir Leben nicht wollen | rettet das mittagessen

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