_die letzten 12 mittagessen

Und jedem Ende wohnt ein Anfang inne

Montag, 6. September 2010


Wie jede Breze welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weißwurst auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.*

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Schöne Ferien – der 7. Freitagsküchenrückblick

Samstag, 4. September 2010

Jede Freitagsküchje hat so ihren eigenen Charakter . Da war der aufregend anregende Aioli-Start, da war der leuchtende Mittag mit Horst und seinem Salzbraten, da war der Wellenritt nach Sydney. Und da war der letzte Freitag, der auch für uns an Töpfen und Korkenziehern ein wahrer Ferientag war, nachdem wir uns gesagt hatte, dass diesmal das Cafe zu und der Katzentisch leer bleiben. Und so traf sich eine konzentrierte Runde von zwölf Stamm- und Premieregästen, guten Bekannten und Zufallsbekanntschaften, angenehmen Fremden und angehenden Freitagswirtinnen, die sich untereinander kaum kannten, aber sich von Anfang viel zu sagen hatten.

Kochen, Essen, Schenken, Trinken, Reden, Hören wechselten einander ab und gingen ineinander über, nicht ohne Momente der Andacht und Stille, die sich über so manchen Bissen legten. Auch bei mir selbst, weil ich mich über meine Lieblingsrezepte freute – Rezepte, die vor allem dem Koch in mir lieb sind, weil sie auf so verblüffend simple Art gut werden, dass ich nur noch wenig dazu tun muss und dabei zusehen kann: wie ein Stück Lachs beim Pochieren in Öl ganz zart und zahm wurde; wie aus einem losen Verbund von Hähnchenbrust und Parmaschinken ein stilvolles Päckchen wurde; wie aus vier Zutaten (Milch, Butter, Mehl und Ei) und drei Zutaten (Himbeeren, Rotwein, Himbeersirup) eine Tausendsassa-Mehlspeise wurde.


Und dann ging’s rüber ins Wochenende, schlagskaputt und schwebend, beseelt und sehnsüchtig zugleich.
Ein rettenswertes Mittagessen erkennt man auch daran, dass es einen selbst ein bisschen rettet.
Und an solchen Gästebucheinträgen. Die nächsten Chancen dafür sind beim Ungarischen Mittag „Ich esse gerne Paprika” am 1. Oktober und beim Provencalischen Herbstmenü „Adieu Tristesse” am 5. November.



Verraten: Mein schönstes Ferienessen

Montag, 30. August 2010


Ist das Lachs-Confit? Pollo di San Daniele? Polsterzipf? Wir werden sehen.

Na, schon wieder aus dem Urlaub zurück? Gutes Wetter gehabt, nette Leute kennen gelernt, was Schönes gegessen? Wir hier so zum großen Teil, gut war die Zeit für uns auf jeden Fall. Und am Freitag wird’s noch besser. Denn da gibt’s „Mein schönstes Ferienessen” in unserer 7. Freitagsküche.

Ach, das wisst Ihr schon? Und Ihr gehört vielleicht sogar zu den acht Leuten, die sich schon vertrauensvoll zu unserem Menu Surprise angemeldet haben? Wenn es bei der Überraschung bleiben soll, dann solltet Ihr lieber nicht weiterlesen. Hukodi-Küchenchef Sebastian Dickhaut verrät nämlich jetzt, was Hukodi-Servicechefin Catherina Conrad von seinem Herd zu Tisch bringen wird:

Lachs-Confit mit Hukodi-Lorbeer

Pollo di San Daniele mit Minigurkenrisotto

Polsterzipf mit Himbeerwein

Dazu feine Weine und Biere plus gutem Kaffee – und vorweg einen Stenzz. Oder Razz.

So, nun wisst Ihr genau Bescheid, auch die, für die das alles neu war. Vier Plätze haben wir noch, und wer sich unter hukodiATsebastian-dickhaut.de anmeldet, kriegt unser 3-Gang-Mittagsmenü samt Weinen, Wasser und Kaffee für 35 Euro. Mit schönstem Essen, sehr netten Leuten, und das mit dem guten Wetter, das kriegen wir auch noch hin. Wir freuen uns drauf.

Die Hukodis Catherina Conrad & Sebastian Dickhaut

Die 7. FREITAGSKÜCHE: Mein schönstes Ferienessen
3-Gang-Menu-Surprise inklusive Getränke für 35 Euro
am 3. September von 13-15 Uhr im HUKODI
Untere Weidenstraße 14, Untergiesing