NACH WIEN: Kaffeehausgefühle

Ich hatte mich kurz entschlossen, doch im Hotel zu übernachten. Das Stammhaus baute um, in der Pension daneben gab es noch ein Bett, aber kein Frühstück.

So lief ich am Sonntag in der Früh durch die Stadt, am Westbahnhof vorbei und am Haus des Meeres entlang durch Mariahilf, immer weiter hinunter zum… Fluss?

Dann war da die Straße mit der Stiege am Ende, wo der Schulfreund früher gewohnt hatte und ich musste zum vermehrten Mal in diesen Tagen an das Kaffeehaus denken, in dem wir beide uns hier in Wien zum letzten Mal getroffen hatten. Wo das wohl gewesen war?

Der Fluss war tatsächlich ein Bahnlauf, und da drüben, ja das war es doch. Angenehm leer für einen Sonntagmorgen – keine Brunchgefahr, keine Kindergerempel.

Keine Schönheit. Ich habe keinen Kaffee getrunken.


15. Dezember 2008 um 2:02
[...] Ein echtes Kaffeehaus ist das Sluka so wenig wie die Cafeteria im Haus des Meeres, einem ehemaligen Hochbunker gleich [...]