
Mein ganz persönlicher Bericht vom rundum beseelenden Porkcamp in Neuruppin am letzten Wochenende, das hier schon kräftig weiterstrahlt, kommt noch. Aber hier habe ich schon mal das Wesentliche für mich und Euch notiert. Habt Schwein.
Veröffentlicht am Donnerstag, 28. Januar 2010 in:
die letzten 12 mittagessen
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28. Januar 2010 um 8:44
Hallo Sebastian,
der Kommentar muss hier erfolgen, da mir die Berechtigung für die Küchengötter abgeht.
Der Bericht ist wundervoll und bestätigt nur meine Vorahnung, dass ich etwas fantastisches verpasst habe. Folglich bleiben mir die Freude auf die Rezepte und die Hoffnung auf eine Fortsetzung.
Viele Grüße
Heimo
28. Januar 2010 um 10:44
Ja danke, Heimuuh, es war wirklich groß. Und deswegen wird es weiter gehen. Eine Lehre für mich war auch: offen bleiben. Warum also nicht mal überlegen, dass meine Entscheidung, diesen Text für die Küchengötter zu schreiben, Berechtigung genug dafür ist, dass mein Text dann auch dort lebt?
31. Januar 2010 um 12:41
ja, muss man mal erlebt haben.
in den 70ern gab es bei uns noch Hausschlachtung: wir Kinder sahen der Metzelei aus wissenschaftlicher Neugier heimlich zu, die ganze Familie war angereist und der Rest des Tages war harte Arbeit aufgelockert durch frische Metztelsupp, frisches Wellfleisch aus dem Kessel und frisch vom Bäcker noch warmes Brot dazu. Irgendwie himmlisch, für die Kinder zumindest. Ich glaube nicht, dass ich jemals wieder so gut gegessen hätte.
Es gehört dazu denke ich, dass man mal darüber nachdenkt, dass Wurst und Fleisch die so nett im Supermarkt in Folie dargeboten werden noch vor kurzem zu einem lebendigen Wesen gehörten. Und man soll es auch feiern können, “Schlachtfest” finde ich gar nicht so absurd.
2. Februar 2010 um 11:05
Gefällt mir sehr, Euer Umgang mit dem Leben vom Thema hin zum Essen! Respekt gehört dazu und der ist nicht nur zwischen den Zeilen zu lesen.
Danke dafür!
2. Februar 2010 um 9:46
Schlachtfest hätte ich heute gerne wieder.
Als Kind bei meiner Oma hat es mich echt überfordert. Beim Bolzenschuss auf die elend quiekenden Sau bin ich schon davon gelaufen. Das Schlimmste war, dass meine Cousine mit dem gebrühten Schweinschwänzchen ankam und mich fragte, ob ich probieren wolle. Ich fand das dermaßen ekelhaft und alle anderen fanden es lecker (Eine dumme Stoadterin, halt).
Meine Cousine ist heute eine Lithographin in edlen Klamotten und will sich daran partout nicht mehr erinnern
Im Bauernmuseum in Öberschönenfeld gibt es einen Film über eine Hausschlachtung und den sollte man gesehen haben, damit man erkennt wieviel Arbeit und Sorgfalt früher sein musste.
Damit man diese entstehenden Produkte schätzt und das Wort “Schlachtfest” versteht.