Ich gehe jetzt mal los


Kirschblütenknospe, Samstagabend

Letztens habe ich beschlossen, mein Leben zu ändern. Wann genau? Ach. Vielleicht war es an diesem Frühlingsabend auf dem kleinen Platz, als es schon wie Sommer war und man hätte meinen können, man sitzt bei gedimmtem Licht im Wohnzimmer, wenn nicht ab und zu die Straßenbahn fast über den Tisch vor dem Lokal gefahren wäre. Ein Stück Familie saß mit am Tisch, mit dem ich seit kurzem einfach reden kann. Nicht dass wir zuvor nicht miteinander geredet haben, aber das war immer sehr behutsam und rücksichtsvoll mit langen Pausen dazwischen, die es bei so einer Art zu reden nur schwerer machen. Jetzt: leichter, öfter.

Oder war es am Mittag vor diesem Abend, als ein ganzer Haufen Familie mit am Tisch saß, wo es so laut und heiß und anstrengend war, dass ich bald wieder gehen wollte. Alleine. Und froh darum.

Vielleicht, als ich mit dem Jüngsten im Bummelzug irgendwo zwischen Geltendorf und Augsburg saß und aus dem Fenster auf ein grünes und flaches Bayern schaute, bis ich dachte: „Schön, hier warst du noch nie im Leben”, obwohl ich ganz in der Nähe, nun ja, lebe. Oder vielleicht, als ich am Abend mit dem Jüngsten im Arm aus dem Zug zurück hinaus ins Schwarze schaute, das wir uns kurz vorher noch vom Riesenrad auf dem Augsburger Plärrer angeschaut hatten, wohin wir eher aus Zufall geraten waren. Vielleicht aber, als ich Ende der letzten Woche im Hof der Kochbüros plötzlich das Gefühl hatte, das jetzt diese eine gute Idee zuviel an einer Wirklichkeit zu sterben droht, während ich wieder nur die Symptome behandle statt die Ursachen.


Kirschblüte, Sonntagmorgen

Gestern Morgen jedenfalls bemerke ich, dass sich mein Leben schon länger verändert. Ich werde um kurz vor sieben wach, obwohl Sonntag ist. Der Jüngste gluckst neben mir im Schlaf. Sicher erinnert er sich daran, dass ich am Abend vorher plötzlich doch noch einen zweiten Chip in den Autoscooter gesteckt habe, obwohl wir schon da hätten rennen müssen, um überhaupt noch den letzten vernünftigen Zug für einen kleinen Jungen nach Hause zu bekommen. Wir haben es dann trotzdem geschafft, glücklich abgehetzt.

Ich gehe in den Keller und ziehe mir meine Turnschuhe an, schließe die Haustür auf, stecke einen Geldschein ein und gehe hinaus. Die Siedlung wärmt sich auf, keiner ist da. Kurz nachdem die Felder beginnen mache ich dreißig Kniebeugen in die Sonne hinein. Trabe los auf dem Kiesweg, denn sie vor kurzem gelegt haben, bis ich an die Brücke über die Bundesstraße komme, hinter der nur noch Wald zu sein scheint.

Ich bleibe erst wieder an dieser riesigen Lichtung mittendrin stehen, die diesem Wald den Namen gibt – Rothschwaiger Wald. Benannt nach dem, was ihm hier fehlt. Ein Schild neben einer Eiche erklärt mir das, es ist eine vielhundertjährige Eiche, die als eine der wenigen Überlebenden von damals vorgestellt wird, als eine Bauersfamilie hier mittendrin die Bäume rodete, um Platz für ihre Hofschweige und deren Äcker zu haben. In dem Jahr, in dem wir hierher gezogen sind, klingelte ein alter Mann an der Tür, er hatte einen messingfarbenen Honigeimer in der Hand und sagte, das wäre Tannenblütenhonig aus der Rothschwaige, den gäbe es nur alle sieben Jahre. Ich war neu in der Stadt, ich habe den Eimer gekauft, in dem es dunkelgrün schimmerte, er steht immer noch im Keller mit einem kristallisierten Honigrest darin, im nächsten Jahr müsste der Mann wieder kommen. Seit meiner Geburt habe ich noch nie länger als fünf Jahre an einem Ort gelebt.

Auch daran merkt man, dass sich etwas ändert im Leben: dass Vergessenes wieder wichtig wird; das Wichtiges uninteressant wird; dass Selbstverständliches einen beschäftigt, Situationen und Menschen, die einem selbstverständlich schienen und plötzlich ganz neu sind, oder zumindest: interessant. Sogar: wieder interessant. Ich höre wieder mehr zu, auch mir selbst. Und ich höre weg, wenn ich schon wieder das Gleiche höre, gerade bei Leuten, auf die ich sonst höre. Das ist auch ungerecht.


Kirschblüte, Sonntagmittag

Ich bin seit Monate nicht mehr gelaufen, ich habe seit langem nicht mehr das Gefühl gehabt, mich mit einigen Menschen so gut zu verstehen, ich weiß nicht, wann es mir zuletzt so egal war, dass manche mich nicht mehr verstehen werden, wenn das hier erst einmal so weiter geht. Ich stehe auf der Lichtung und lese das Schild neben der uralten Eiche und schaue auf dieses Gehöft, das hier so völlig weg von allem steht, so dass hinter dem dunklen Saum der Tannen, die nächstes Jahr (?) wieder blühen (??) werden, nicht die Bundesstraße und die Siedlung liegen müssten, sondern es auch nur Wald, Wald, Wald sein könnte wie damals, als die Eiche zu wachsen anfing.

Und dann fällt mir wieder diese Idee ein, die für kein Kochbuch ist und die in jener Zeit ihren Ursprung hat, als die Eiche hier zu wachsen begann. Und dann weiß ich, dass ich das Bild für den Anfang gefunden habe, dessen Inhalt schon steht. Wenn jemand vor vielen hundert Jahren hingeht und eine große Lichtung in einen mächtigen Wald rodet und sich dort einrichtet, dann hat dieser Jemand eine Idee und viel Energie. So entstehen Dörfer, Dynastien – oder eine Geschichte vom Scheitern. Hier aber ist weder eine Siedlung entstanden noch ein Ruine, man lebt so eigenbrötlerisch wie am Anfang hinterm Wald und wenn vor sechs Jahren die Tannen nicht geblüht hätten, hätte ich bis heute niemanden von diesem Hof gesehen. Kein schlechter Platz, um eine Geschichte zu beginnen, die vom Ändern handelt und von dem, was bleibt und von Wichtigem, dass wenige kennen.

Ich war vor zwei Wochen zum ersten Mal seit wohl zwanzig Jahren bei Burger King. Ich habe mich für diese Woche bei einem Kurs angemeldet für eine Sache, die ich überhaupt nicht kann, aber schon lange können möchte. Ich habe eine Frage gestellt bekommen, die mir noch niemand gestellt hat, außer ich selbst. Ich habe beschlossen etwas wieder anzufangen, was ich sehr gut kann und lange nicht mehr getan habe. Alles etwas anders. Nichts nur neu.

Wobei es bei mir wohl immer um Kochen und Essen gehen wird. Denn davon verstehe ich mehr als von allem anderen, es wäre Unsinn, das verkümmern zu lassen. Und es ist eine wunderbare Brücke, um zu allem anderen zu gelangen. Vor allem, um zu Menschen zu gelangen. Es geschieht in diesem Blog; es geschieht, wenn ich mit meinem Schreiben zu den Leuten komme wie auf der Lesereise; es geschieht auch, wenn ich mit meinem Kochen zu ihnen komme, so wie beim 500. Mittagessen. Es geschieht nicht, wenn ich mit Inhaltsproduzenten rede, die mit Kochen und Essen nur die Apparate füttern wollen.


Kirschblüte, Sonntagabend

Ich habe keine Lust mehr zu warten. Ich gehe jetzt einfach mal los. Denn irgendwo müssen sie ja sein: Presseverlage und Sender, die sich sagen, dass auch in Deutschland eine Tageszeitung eine wöchentliche seriöse und subtantielle Food-Beilage oder wenigstens –Seite haben kann; dass ein Nachrichten- bis Lifestyle-Magazin sich feste Foodreporter hält, der mehr als nur Kolumnen und Rezepte liefert; dass ein Radiosender drüber nachdenkt, dass Kochen für mehr als drei Minuten Geplauder taugt; dass ein TV-Sender auf die Idee kommt, übers Kochen & Essen mehr als Spielshows, Wissenssendungen oder Verbraucheraufrüttelungen zu machen, es mit Witz, Stil und Story inszeniert, ohne auf jede Frage ein Antwort zu haben (das macht gerade den Zauber des Fernsehens aus); dass ein Food-Podcast es schafft, eine gute Idee in guter Qualität zu einem guten Ende zu führen; dass es einen deutschsprachigen Internet-Auftritt zum Thema Food gibt, den ich täglich, ach, von mir aus auch nur wöchentlich lesen will.

Ich fahnde danach erst einmal nicht als Schreiber, der ein neues Feld sucht. Ich schreibe das vor allem als Leser, Zuschauer, Zuhörer und User, dem das einfach zu wenig ist, was er hier zu essen findet. Richtig: Als Autor habe ich mir eine relativ große Freiheit erschrieben, das zu tun, was ich gerne tue und für wichtig halte. Ich habe nun bald fünfzig Kochbücher (mit)geschrieben, von denen mir ein knappes Viertel mehr bedeuten. Ich bin dabei nicht so reich geworden, wie viele es gerne hätten, ich nicht zuletzt. Was es auf eine gewisse Art aber auch leichter macht zu sagen, dass es jetzt langsam mal reicht; dass ich jetzt vielleicht nur noch dann ein Buch schreiben muss, wenn es wirklich wichtig ist, für mich und für die Leser; dass das vielleicht nicht nur ein Kochbuch sein muss; dass es auch mal was ganz Anderes als Schreiben sein kann. Auch wenn es mich immer noch nicht reich macht. Aber dafür mein Leben, immer noch.

Ich gehe jetzt mal los. Und freue mich auf alle, die ich unterwegs treffe. Bekannte und neue Bekanntschaften.


„Hanami” nennt man in Japan die jedes Jahr im Frühjahr
wiederkehrende Tradition, das Aufgehen der Blüten zu betrachten.
Vor allem das Öffnen der Kirschblüten wird dort mit einer
wachsenden Erregung im ganzen Land verfolgt, die es in ihrer
Intensität mit der Freude auf jede WM aufnehmen kann.
Denn wann sieht man sonst gestandene Männer im dunklen Anzug
in der Mittagspause wie Feen durch Parks streichen, den Blick
auf Bäume und Sträucher gerichtet wie auf ihr Liebstes in der Welt.
Seit ich einmal mit Michael dem Fotografen vergeblich dem Weg
der Kirschblüte von Kyoto nach Tokio gefolgt bin (wir waren entweder
zu früh oder zu spät), bin auch ich in jedem Frühjahr schwer „hanami”.
Allerdings ohne Exzesse auf Plastikplanen in öffentlichen Parks;
wohl auch, weil wir das ebenfalls verpasst haben.
Aber dieser tolltraurigen Tag in Tokio, als es in die Flüsse und Straßen
Kirschblütenblätter wie Schnee wehte, den möchte ich nie wieder hergeben.
Über Hanami
Hanami schauen



18 Kommentare zu “Ich gehe jetzt mal los”

  1. Chris

    Schöner Text. Viel Spaß auf dem Weg!

  2. Petra S.

    Finde ich auch.
    Als Dank für das Bildschirm-Hanami zwei Haiku´s von Josef Guggenmos

    Du gehst ihm nach, lang
    schon, nun – dreht es sich um, das
    Glück, sieh, es ist schön
    ——————————————-
    Jahrelang reiste
    eilig das Licht dieses Sterns.
    Nun trifft’s bei mir ein.

    … und auf die 7 guten Jahre werden 7 gute Jahre folgen und hoffentlich ein Topf Honig…..

  3. Ullrike

    Jau, viel Spaß, hoffenlich klappt’s und wir sehen dich dann im TV wieder bei einer tollen Sendung!

  4. maike

    Ja, viel Spaß. Darf man da auch Erfolg wünschen? Ja, frühling kann ein guter zeitpunkt für veränderungen sein. Ich glaub, ich geh auch mal.

  5. mawa

    Ein sehr, sehr schöner Text!
    Kennen wir ja wahrscheinlich alle, das Gefühl: Zeit für eine Veränderung.
    Frühjahrsputz.
    In jeder Hinsicht,
    Respekt, wie unkitschig und fernab von Esoterik oder Larmoyanz das rübergebracht wird.

    Wir drücken die Daumen (und haben grad vorhin erst wieder die Spargel-Tipps in “Basic Cooking” studiert).

  6. Eva

    Whow – das macht Aufbruchsstimmung. Bin gerade selbst in einer “kreativen Schaffenspause” und habe heute für meine Mutter + ihrer fünf Freundinnen (alle 80 Jahre, alle ehemalige Volksschullehrerinnen. die sich bereits seit der Schulzeit – ca. 1940 – kennen) für Kaffe/Kuchen und Abendessen gesorgt. Habe viele Blüten aus dem Garten dazu verwendet – Veilchen, Gänseblümchen, Löwenzahn, Bärlauchblüten, Himmelschlüssel, frische Minzeblätter, Birke, … Manche von ihnen sind total süß – die vertrauen mir und essen das tatsächlich – andere wieder haben die Blüten und Blätter halt auf die Seite geschoben. Fällt mir einfach zu den schönen Kirschblütenbildern ein. Übrigens: Kochen mit Blumen und Blüten finde ich faszinierend – schade, dass ich keine Gärtnerei habe, würde mich liebend gerne darauf spezialisieren. So wie die von “www.essbare-landschaften.de” zum Beispiel. Nun genieße ich nach der Mühe des Tages noch ein Glas schönen Rotwein … Danke für dieses tolle Mittagessen!

  7. O.

    Mensch Sebastian,
    ein Text von der Kraft eines gut gewürzten Mittagessens. Aufbrüche sind etwas feines, auch wenn ich nicht sicher bin genau verstanden zu haben, wohin der Weg geht. Zwischendrin beim Lesen beschlich mich das eigenartige Gefühl, dass dies ein Abschiedsbeitrag sein könnte. War zum Glück nicht so. Also freue ich mich auf viele weitere Mittagessen von Dir – gelegentlich hoffentlich auch mit Dir – und wünsche Dir eine glückliche Hand bei dem, was Du anpackst.

  8. maria

    Sehr schön zu lesen, wenn ich auch noch nicht jede Anspielung verstehe. Fernsehkoch? Ein bisschen Aufklärung wäre wünschenswert.

  9. Gabriele

    Was für ein schöner und berührender Text. Ein gehaltvolles Mittagessen, das trotzdem nicht schwer im Magen liegt. Klingt so nach Abschied. Hoffentlich nicht von diesem Blog. Alles Gute auf dem Weg, wohin auch immer.

  10. ELKE

    HALLO ! Mir geht es ganz genauso wie O., und ich bin ihm dankbar, daß er die richtigen Worte gefunden hat. Mich hat dein Text sehr berührt. Ich habe einen großen Neuanfang schon hinter mir, der jedoch erst ungewollt war. Jetzt habe ich jedoch die schweren Zeiten hinter mir. Sie holen mich zwar immer wieder ein, aber im Grunde genommen habe ich auch viel gewonnen. Ich wünsche Dir alles Gute, denn nur wer wagt, gewinnt. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, daß nichts umsonst ist.

  11. SEBASTIAN

    Na danke. Und keine Sorge, ich habe nicht zu viel Cloa Zero getrunken: „ES GEHT MIR GUT!” Und es geht weiter. Das ist ja gerade das Schöne an so einem Blog, dass man den überall hin mitnehmen kann. Wohin? Noch keine rechte Ahnung. Daher auch keine Erklärungen möglich und nötig derzeit. Das oben ist ja auch ein Frage, und die Buntheit Eurer Kommentare und Reaktionen jenseits dieser Seite: ein Antwort. Danke.

  12. Andrea

    Da kann an nur viel Glück wünschen, den das braucht man neben dem Mut los zu gehen auch auf einem neuen Weg. Herzliche Grüße Andrea

  13. isarstadt.de

    München Bits:

    Hotelleben: Die SZ, die ja von jeher ein bisserl zurückhaltend ist in Sachen Online-Content, hat nun auch eine Art Blog. Und was für einen! Unser Münchner Lieblings-Krimiautor und der wahrscheinlich liebenswürdigste Misantroph überhaupt, Herrn Fri…

  14. johanna

    mensch sebastian, komme erst heute dazu, diesen text (nebst tollen photos) zu lesen; der beste überhaupt bisher. aber der inhalt wundert mich nicht, ich warte eigentlich schon länger drauf bei dir… und die abschiedsstimmung, die da durchweht, paßt sehr gut zu häutungen und neuanfängen, oder?
    ich habe übrigens kürzlich seit langer zeit mal wieder ein gemälde gekauft; es ist von julian jackson, abstrakt und klug und einfach wunderbar und es heißt: “hanami”. bei gelegenheit schicke ich dir ein photo. als souvenir für deinen aufbruch, der dir gelingen möge….

  15. SEBASTIAN

    Sagen wir mal, der beste Text in dieser Phase, Johanna, sonst wäre das ja schon eine lange Anlaufzeit. Obwohl der Sushikoch ja auch ein ewig Lernender ist. Und ich wirklich sehr froh mit diesem Text bin. Jack-sans „Hanami” wird dann die Illu zum Update, denke ich mir jetzt mal. Danke für die guten Worte.

  16. Hande

    Oh Johanna, Du glückliche, ist das ein schönes Bild!

  17. SC

    Ich freue mich jedesmal so etwas tolles gefunden zu haben …

    SC

  18. rettet das mittagessen » Blog Archive » Kleine Fluchten

    [...] Den Buben nicht süß genug, Haribo hilft. Hundsbuam, miserablige. 19.55 Uhr: Aus is mit Hanami. Aber nur hier. « Lachs Confit (oder salmon confit, salm o [...]

  19. rettet das mittagessen » Blog Archive » Ich bleibe jetzt mal so

    [...] Ursprung zum Update: Ich gehe jetzt mal los Vom Laufen und Schwimmen in Giesing und Sydney: Thank you for the weekend Der Sommer der Kunst: [...]

  20. rettet das mittagessen » Blog Archive » Basic singing ODER Ich singe jetzt mal los

    [...] dann war ich in dem Alter, in dem Männer bekanntlich etwas wunderlich werden, so im Sinne von „Letztens habe ich beschlossen, mein Leben zu ändern.” Wo sie dann zum Beispiel sagen: „Seit meiner Geburt habe ich noch nie länger als fünf Jahre [...]

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