Eigenbrot

Man kann es so machen wie die Leute hier auf dem Weg zum Stammmittagscafe: Einen Quadratmeter Grünfläche rings um einen Pinkelbaum besetzen, fürstlich einseilen und gleich mal ein Verbotsschild reinstellen – und wenn alles gut geht, kann man sich dann ein Sonntagsbrötchen selber machen (und man kriegt ein Bild davon ins Web).

Man kann es aber auch wie Max Scharnigg machen, der in diesem Jahr nach einem Samenkoller am Viktualienmarkt sich kurzerhand einen Acker gepachtet hat – naja, einen Ackerstreifen, auf dem er sät, jätet und erntet. Und weil er zwischendurch auch noch bei der Süddeutschen Zeitung arbeitet, hat er sich gedacht, da schreib ich doch mal drüber. Das zu lesen ist nicht nur ein großer Spaß, sondern auch noch lehrreich nicht nur für alle, die schon lange auf „The New Do It Yourself” gewartet haben (hier gleich noch kombiniert mit dem neuen Regionalismus und „Support your local bauer!”).

Übrigens kenne ich da so Leute, die sich schon länger als Hobbyweinbauern am Ammersee versuchen…



3 Kommentare zu “Eigenbrot”

  1. Petra S.

    jetzt wo ich es hier sehe, kann ich mich an die damals grünen halme auch wieder erinnern – witzig in der Stadtkulisse – finde ich.
    Was steht auf dem Schild (es lässt sich ja leider nicht drehen).
    Bitten nicht ernten! Bitte nicht mähen? Bitte keine ???? was?

  2. Hande

    Ja, ja, die Hobbyweinbauern von Ammersee, die haben mit Nässestau am Rebenwurzel und Eisenmangel am Boden zu kämpfen, hab ich mal gehört, aber die Reben wachsen!

  3. isarstadt.de » Stadt Land Fluss

    [...] die uns Stadtmenschen wochenendlich den Ausstieg auf Zeit proben lassen (auch wenn wir die meiste Zeit im Stau auf der Asphaltpiste gen [...]

Kommentar hinterlassen