Jetzt komm schon, Woche
Morgens um sieben, wenn man noch von Freibad und Kräutersaitlingen in den Tag träumt (ja, das war wirklich ein famoses Wochenende), ist die Welt erst mal gar nicht mehr in Ordnung, wenn plötzlich die Küchenmänner klingeln und einem stöhnend das Frühstück vollstellen. Aber dann hat man sich doch schnell miteinander angefreundet (Hi Freezy, hallo Ofen) und die Woche kann kommen.
Bis man dann das hier liest und es schade findet, weil man das hier und das hier zusammen mehr als Plus denn als Minus empfindet?
Kann ja noch werden, außerdem ist Mittagszeit und da gibt es ein schönes Rinderschnitzel mit noch schöneren Bratkartoffeln (vor Aufregung den Foto vergessen) in einem neuen Lokal in Good Old Haidhausen, und an allen drei besetzten Tischen sitzen Leute, die man kennt, obwohl man sich mit der Hälfte gar nicht verabredet hat. Schön, dass Du da bist, Woche.


31. März 2008 um 9:07
Ich verstehe die Aufregung nicht und auch nicht den für mich negativen Tenor, der im ersten “das hier” und seinen Kommentaren durchschimmert. Bin ich jetzt ein doofer Blogger, weil mir dieses Interview gefallen hat und die Küchengötter auch? Einer wird immer der Erste sein, der eine neue oder bessere Idee hat oder einfach schneller ist. Das Leben ist hart. Neid muss man sich verdienen, Mitleid bekommt man hinterher geworfen. Oder noch so eine Phrase: Jederzeit Allen Recht getan ist eine Kunst, die keiner kann!
In diesem Sinne: Bitte weiter die Woche umarmen!
Liebe Grüße von Ev
31. März 2008 um 11:36
Zum Trost guckst Du bei genussblogs, comments.
1. April 2008 um 11:00
Dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen.
Ich bin nur Leser (nicht Blogger), aber hoffentlich ist meine Ansicht deshalb nicht weniger wert. Genau wegen solcher Geschichten sind mir Blogger schon immer ein bisschen suspekt, alles dreht sich nur um sie selbst. Das Recht auf Interviews auf sich alleine verbuchen zu wollen, was soll das denn? Was machen all die armen Zeitungen und Magazine dann bloß?
1. April 2008 um 2:28
Wenn man in der Öffentlichkeit arbeitet, muss man damit leben, das gute Ideen von anderen Menschen übernommen werden. Das muss auch so sein, denn wenn man solche Ideen nicht nehmen und weiterentwickeln könnte bzw. durfte, wäre die halbe Weltliteratur ungeschrieben geblieben. Lass dich nicht runterziehen.
1. April 2008 um 5:28
…stöhnend ?
1. April 2008 um 6:59
Hohe Ziele, schwere Last und einer meint, alles alleine stemmen zu müssen. @beatrice.