Wiesnschaschlik, Suppenglück, Negerpech

Eigentlich klar, dass man spontan am Sonntagmittag auf der Wiesn an kein Hippodromhendl herankommt. Umso schöner die Entdeckung vom Schaschlik Dehner ein paar Buden weiter, der seine Sache gut und mürbe macht, mit Speck und Zwiebel am Spieß, Fleischsaft und Pistolenketchup darüber und duftigem Curry wie Paprika im Finish. Die Currywurst vom Ältesten war auch gut. Gute Stärkung fürs Spiegelkabinett neben an. (Solange habe ich schon lange nicht mehr nach dem Ausgang gesucht.)

Wenigstens eine Wahl ist gestern eindeutig ausgegangen, und das auch noch sehr erfreulich: Die Jahressuppe ist Wochensieger im Hobnox-Contest geworden und damit eine von Zwölf im Finale im Dezember. Wir werden früh genug berichten, und danke für Eure Hilfe.

Und dann ist da noch dieser Film aus Kenia, äh England mit Nick, Jamie, Bob und …äh? Großes Britenkino. via fanziskript.



5 Kommentare zu “Wiesnschaschlik, Suppenglück, Negerpech”

  1. katha

    dieser film aus kenia, äh england, liefert am ende die lösung, warum ich seit 20 jahren nach irland wollte (und vorletzte woche endlich dort war). verwirrend? egal. warum fällt bei uns niemandem sowas ein?

  2. kulinaria katastrophalia

    Die Überschrift ist mehr als peinlich. Soll das lustig sein oder ist diskriminierende Wortwahl schon dadurch gerechtfertigt, dass auf lustige Filmchen verwiesen wird?

  3. SEBASTIAN

    Lustig ist da gar nichts, kulinaria katastrophalia. Denn der Film ist so peinlich und böse wie die Überschrift oder der Spruch „anything goes”. Freut mich, dass es jemandem aufgefallen ist.

  4. kulinaria katastrophalia

    Die Verwendung der Titulierung “Negerpech” erschließt sich leider immer noch nicht; die Überschrift, die wohl eher dem Anreiz des Blogbesuchs geschuldet ist – vorhandene Inhalte in Form einer Auseinandersetzung finden sich ja gerade nicht – ist auch nicht durch einen link gerechtfertigt. Selbst wenn es zynisch gemeint sein sollte, entschuldigt das in diesem Zusammenhang nicht die Wortwahl – warum nehmen sich manche zudem “weiße” Leute das Recht raus, andere Menschen mit rassistischen Ausdrücken zu belegen. Wo bitte ist da der Zusammenhang zum Film?

  5. SEBASTIAN

    Was mir an dem Film gefällt, ist die Dschungelcamp-Note auf A-Star-Niveau. Wie Nick Gervais Bob und Bono dazu bringt, sich und ihre Sache für einen guten Witz zum Deppen zu machen, das erinnert an irgendwelche Amateure (Supernanny-Opfer) oder C-Stars, die sich nach ihren Auftritten im Fernsehen in Grund und Boden schämen müssen und es oft auch tun. Ich glaube jedenfalls kaum, dass dieser Film beim nächsten Live Aid Konzert in Nairobi gezeigt wird, auch wenn die Leute es dort wirklich verdient hätten zu sehen, wie ihre Stars ihre Sache daheim angehen, wenn sie mit ihren Mates beim Bier im Pub mal frei von der Leber weglachen wollen. Dass sie selber leider immer noch in ihren Hütten hocken müssen un nix zu lachen haben, mei, Negerpech halt, gell Bono & Bob?

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