Stevan Paul bringt sein SCHLARAFFENLAND am 24.4. ins HUKODI

Schlaraffenland2

Geschätze Gäste, Leserinnen, Leser,

wir haben uns in den letzten Wochen ein wenig frei gemacht, die Welt angeschaut – und das Schlaraffenland entdeckt. Und das kommt nun am 24.April ins HUKODI. Stevan Paul bringt es uns, ein Freund des Hauses, der wunderbar kochen, schreiben und erzählen kann. Das alles hat er zusammengebracht in seinem neuen Erzählband “SCHLARAFFENLAND”: Geschichten vom Oberkellner Adam und der Kantinenköchin Herta, vom Zauber des Kochens und der Poesie des Servierens, von Hackfleisch zum Verzweifeln und Milchreis zum Trost. HUKODI-Chef Sebastian Dickhaut kocht dazu sein Menü der Freude im April, inspiriert von den Rezepten des Buches und froh darüber, Stevan endlich in seiner Werkstatt begrüßen zu dürfen.

Soweit die guten Nachrichten. Nun ist es so, dass die Stevan-Paul-Freunde in und um München schon früh Wind davon bekommen haben und eigentlich schon alle Plätze weg waren, bevor wir es Ihnen, den HUKODI-Freunden, überhaupt sagen konnten – wir waren weg, wie gesagt. Drum haben wir ein wenig aus- und umgeräumt, und jetzt ist wieder Platz bei uns. Wenn Sie es also gerne nah und gemütlich haben, feines Essen auf die Hand mögen und guten Geschichten haben möchten von jemandem, für den sogar Vincent Klink schwärmt “Man lese besser dieses Buch und nichts als dieses Buch” – dann sichern Sie sich mit einer Antwort auf dieses Mail oder an hukodi@sebastian-dickhaut.de Ihren Platz. Und das gibt’s zu essen:

Jakobsmuschel grün
Mit Gurke, Alge, Wasabi und was sonst noch gut und grün ist

Geschmorte Ochsenbacken mit Ofenpolenta
Das Fleisch in einer Sauce voller Wein und Würze, der Maisgrieß in etwas Sahne unter gutem Käse

Milchreis zur Sehnsucht
Wie bei Muttern oder wen ihr sonst in Eurem Herzen habt. Mit Heidelbeerwein und indonesischem Wunderzucker

Lesung mit Menü kosten 28 Euro, wir öffnen um 19 Uhr, serviert und gelesen wird ungefähr ab 19.30 Uhr. An der Bar gibt es feine ÖSIWEINE und Säfte, bestes Bier vom GIESINGER BRÄU sowie guten Kaffee. Und ab 22 Uhr ist für alle geöffnet.

Wir freuen uns auf Sie

Sebastian Dickhaut und die HUKODIs

P.S.: Wenn Sie mit Freunden, Familie oder Kollegen im vertrauten Kreis feiern wollen, kümmern wir uns da auch gerne drum. Ob Menü oder Kochkurs, ob Workshop oder Feier mit Gesang – melden Sie sich einfach.

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“SCHLARAFFENLAND” von und mit Stevan Paul
Lesung mit Menü im HUKODI
am 24.4. ab 19 Uhr für 28 Euro
Untere Weidenstraße 14, Untergiesing
Reservierung hukodi@sebastian-dickhaut.de
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ANSICHTSKARTEN: Oh wie schön ist Indonesien

Jakarta? Jabistduwahnsinnig!” übersetzte ein Bekannter, als ich ihm von meinem indonesischen Hauptreiseziel erzählte. Als er da war, hat er sich kaum aus dem Hotel rausgetraut. Zu laut, zu voll, zu krass. Fand ich grad klass, allerdings find ich auch Tokio toll und Sydney ist für mich immer noch das tollste an Australien und Frankfurt… ok, ich komm halt von da. Der Bekannte aber ist mehr Ibiza in den Siebzigern und hatte in Jakarta außerdem weder Oase noch gute Führung. Die bei mir so gut war, dass sie wusste – man muss auch mal raus aus der Stadt, um sie wieder zu mögen.

Sunrise

Und so packten wir eines späten Abends nach einem Clubkonzert in Chinatown die Saxophonistin ein und fuhren quer durch die javanische Nacht auf 2000 Meter überm Meer, wo wir bei einem Pausenkaffee nicht nur die Teletubbies trafen, sondern auch eine lustige Frau, die uns schwuppdiwupp eine Pension, einen Schwefelsee und einen spektakulären Sonnenaufgang besorgte. Für den mussten wir am nächsten Morgen um vier aufstehen und eine gute halbe Stunde halsbrecherisch durchs Stockdunkel hinter einem Moped herholpern und dann noch mal eine gute halbe Stunde einen Weg hochstolpern, zum Glück ohne zu wissen, wie steil es nur einen halben Meter neben uns runterging. Ich überlegte dafür, was das mit diesem “Sunrise” werden soll (mehr verstand ich nicht aus den vielen Gesprächen), wenn doch kein Stern am Himmel und alles am Nieseln war. Bis wir dann plötzlich über den Wolken standen, siehe oben. Und noch mehr unten. Weiterlesen

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ANSICHTSKARTEN: Oh wie schön ist Jakarta

“Das Abenteuer liegt ums Eck” ist eine der hier geprägten Mittagessensweisheiten, die inzwischen fürs ganze Leben gelten. Wie an diesem Tag im Mai, als ich nach einem Familiengeburtstag doch noch ums Eck in den Squash Palast von Fürstenfeldbruck ging, wo ein Freund zur Jam-Session lud. DAS erkläre ich ein anderes Mal, weil wichtig ist jetzt nur, dass ich an diesem Abend jemanden so gesehen, gehört und gesprochen habe, dass daraus ein noch größeres Abenteuer wurde. Und das hat mich zuletzt nach Jakarta verschlagen, wo ich fast drei Wochen mittendrin verbrachte in dem herrlichen Chaos, das diese Stadt nun mal ist. Herrlich auch deswegen, weil mein Mittendrin eine Oase war und ich gute Führung hatte zu jeder Menge Abenteuern ums Eck.

1Lunch

Und das ging gleich mit dem ersten Mittagessen los. Aus Gründen, die unwichtig sind, war ich am ersten Tag vom Aufwachen bis zum Abend alleine in der Oase, nur ein paar Angestellte huschten umher, wir verstanden uns nicht. Ich fühlte mich trotzdem schon aufgehoben, nur gegen zwölf wurden Hunger und Neugier so groß, dass ich vors Tor ins tobende Leben ging – das sofort gefror, jeder schaute mich an, ein Ausländer! Ich nach links und noch mal nach links in eine schmale leere Gasse, in der ein Suppenwagen den Lehmweg hochbollerte. An dem ich mir die Schale Bakso Malang in der Bildleiste oben rechts organisierte. Kaum hatte ich die auf einem Mäuerchen gegessen, kam ein Radfahrer mit einer Kühlbox voller Eis am Stiel auf dem Gepäckträger vorbei – Nachtisch! Und ich sagte mir, hey, das ist meine Stadt. Meine Schlaraffenstadt. Weiterlesen

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Auf die Plätze, fertig… SPÄTZLE! Essen #aufgutdeutsch, ohne die wir nicht leben wollen

Ehrlich gesagt, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Obwohl es ja von Anfang an erstaunlich war. Erst die fixe Liste von 160 Essen #aufgutdeutsch, nachdem ich zaghaft auf Twitter gefragt hatte, ob wir denn auch 40 Essen zusammenkriegen, ohne die wir nicht leben wollen? (Erster Dank an @sisthaanindya für den anregenden Link.)

deutsch
Altes und neues Deutschland: Spätzletafel zwischen EM-Flutschfinger und Kaffee schwarzrotgold zum Gehen. Alle Fotos: Sebastian Dickhaut

Dann die Leichtigkeit, mit der ich meine erste Abstimmung im Netz starten und beobachten konnte, da kam sogar ein bisschen Wahlabendstimmung auf. (Zweiter Dank an Doc Google und @herr_rau für die Unterstützung dabei.) Und den dritten und größten Dank an Euch – von Anfang an munter vorgeschlagen, abgestimmt und ergänzt, so dass ich nach 1 Woche und exakt 111 Abstimmenden erstmal den Sack zugemacht und eine Hitparade aufgemacht habe. Und die hätt’ ich mir jetzt nicht so gedacht:

- Spätzle ganz knapp vor Sauerkraut und (nicht mehr so knapp) Brezn/Brezeln auf dem Siegertreppchen – alles aus dem Süden, alles ohne Fleisch und keins ein Hauptgericht

- Erst auf Platz 10 gibt’s ein “richtiges” Essen mit Fleisch, und zwar eine Roulade – nix aus dem Süden. Selbst die Bratwurst kommt nur gleich dahinter, und erst hinter Currywurst (17), Hacksteak (24) und Weißwurst (28) der Schweinsbraten, der sich Platz 30 noch mit dem Sauerbraten teilen muss – nach einem Topf-an-Topf-Rennen bis zum Schluss

- Ok, die Maultaschen auf Platz 5 sind auch fleischern, und Vollschwaben könnten zur Ansicht kommen, dass vier der fünf Spitzengerichte von ihnen kommen. Außer den Bratkartoffeln auf der 4, die zusammen mit Puffern (6) und Pellern (8) aus dem Winning Team Kartoffel kommen.

- Schauen wir aber auf die ersten 20, sind wir ganz schön süß – Schwarzwälder (9), Rote Grütze (12), Bienenstich (15), Apfelkuchen und Christstollen (beide 16) sind dabei. Die Kuchen waren nach dem Fleisch die größte Gruppe.

- Ansonsten geht’s bunt hin und her in der deutschen Küche, es finden sich verwandete Combos wie Quark und Grüne Soße (beide 34) oder Schäufele, Blutwurst, Presssack (alle 88) und Exotisches wie Sandkuchen und Schwarzwurzeln mit Pommes (alle 83).

divers
Erst was Kleines: Heringsalat (36), Hühnersuppe (71), Kartoffelpuffer (6)

Bei den Plätzen selbst zählte zuerst die Zahl der Stimmen, bei Gleichstand entschieden die Prozentpunkte (die verschieden sein konnten, da mehrfach gekreuzelt werden konnte), und waren die auch noch gleich, wurde sich der Platz geteilt.

Was bei der Abstimmung unter Sonstiges dazu kam, habe ich rasch in die Ankreuzliste aufgenommen, aber ohne Bonus – wird schon seinen Grund haben, dass es erst später kam. Nachzügler Pumpernickel hat es trotzdem auf die 19 geschafft, Potthast; Grützwurst oder Bloatz blieben Einzelstücke jenseits der 100. Wie Linsen mit Spätzle übrigens auch, die einzeln ja ganz vorne liegen. Was mir auch zeigt: Den meisten ging’s darum zu sagen, was die Deutschen am liebsten essen, auch wenn sie es selbst gar nicht mögen. Darum ging’s mir auch, danke sehr. Selbst jene, die erst hinterm Fisch beim Gemüse mit dem Abstimmen anfingen oder nur bei Kuchen und Süßem kreuzelten, waren da sehr aufs Typische bedacht. Und das zwei einfach alles angekreuzt haben zeigt mir, dass wir hier eine gute Vorauswahl gemacht haben.

Alles in allem finde ich das ein sehr stimmiges und schlüssiges Bild von unserem Essen, das schon früh in der Abstimmung skizziert war: Allgemeinplätze (Krauts! Brot!) wie Eigenarten (Linsensuppe auf der 7) ganz vorne, aber gleich hinter den Spitzen verteilen sich Regionen und Gerichte sehr gleichmäßig. Und nun lassen wir den Blick schweifen über unsere blühenden und dampfenden Landschaften… Weiterlesen

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ENJOY YOURSELF beim Fröhlichen Samstag im HUKODI am 9.2.

Zwei neue BASICS, hunderte Kochbuchschätzchen, feines Essen und Trinken, zwei Musiker zwischen allen Stilen und Stühlen – feiern Sie mit uns im neuen HUKODI am 9.2.
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Geschätzte Gäste,

im Januar haben wir uns noch frisch gemacht, nun geht’s weiter im Programm. Und zwar am 9. Februar, an dem wir feiern wollen. Nicht direkt Fasching, aber es hat schon zu tun mit dem Übergang vom Alten ins Neue. Das HUKODI hat sich aus seiner Verpuppung befreit und entfaltet seine neuen Flügel, zwei neue Basics sind raus, die für Bewährtes und den Neustart stehen, und wir haben Titus Waldenfels und Michael Reiserer für unser Fest zu bekommen, die immer zwischen Alt und Neu im Schwung sind.

Los geht’s um 11 mit Sebastian Dickhauts Kochbuchmarkt & Marktcafé den ganzen Tag über. Der Basic- und HUKODI-Macher hat seine Sammlung neu sortiert und trennt sich von einigen hundert Bänden. Von Jamie bis Witzigmann, von der Provence bis China, vom Schnäppchen bis zum Schätzchen reicht das Spektrum zu Basic-Preisen. Dazu gibt’s Jausenbrote, Kuchen, Ösiwein, GiesiBier & Kaffee. Von 12-14 Uhr sind dazu die neuen dran, wenn Sebastian zu Mittag aus BEST OF BASICS und COUNTRY BASICS kocht und Ihnen Ihr Exemplar signiert. Anschließend wie jeden Samstag von 15-18 Uhr live Fußballhören oder weiter entspannen und stöbern im Marktcafé.

“ENJOY YOURSELF!” ist dann das Motto ab 20 Uhr, wenn Titus und Michael zwischen allen Stilen und Stühlen unterwegs sind. Western Swing & bizarre Covers, Steelgitarre & Footbass, Akkordeon & singende Säge sind nur die Schlagworte. Wer die beiden an ihren Instrumenten zaubern hört und sieht, muss mit ihnen gemeinsam strahlen und swingen. Wozu Sebastian Dickhaut mit einem echten Mach-Dich-froh-Menü kräftig beiträgt.
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Alsdann, liebe Leute, auf geht’s am nächsten Samstag, den 9. Februar zum Stöbern, Genießen und Feiern. Der Eintritt ist frei, aber fürs Konzert und am besten auch gleich fürs Menü bitten wir um Reservierung.

Wir freuen uns auf Sie

Sebastian Dickhaut & die HUKODIs

Wir feiern raus und rein
am 9.2. von 11-11 im HUKODI
Untere Weidenstraße 14, Untergiesing
089/6 2232 102 oder hukodi@sebastian-dickhaut.de

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Auf gut Deutsch: Ohne welche Essen wollen wir nicht leben?

Ueberraschung: Deutsche koennen leidenschaftlich sein. Noch ne Ueberraschung: Auch beim Essen. Die dritte: Vor allem beim deutschen. Eines Morgens habe ich auf Twitter gefragt, ohne welche deutschen Speisen wir nicht leben wollen.

Nach einem angeregten Tag hatten wir am Abend über hundert Gerichte, die den Hashtag #aufgutdeutsch bestens erfuellten. Inklusive waren Schwerpunkte (Wurst! Brot! Kuchen!) und offene Fragen: Brauchen wir wirklich kaum Gemuese jenseits von Kraut und Kohl sowie noch weniger Fisch jenseits von TK und Dose zum Überleben? Und die sonst so beliebten, hier aber raren Gerichte mit Ei, Nudel oder Huhn – zu wenig gut deutsch?

Deswegen habe ich auf gut und gründlich Deutsch ein Umfrageliste zum Ankreuzen gemacht zum Thema “Welche Essen sind gut deutsch?” Gut kann da im Zweifel auch nur typisch heissen, wie beim Kaesekuchen, den ich selbst gar nicht gut finde. Ihr koennt auch ergaenzen, gerne auch kreativ – Gewuerzgurken oder Gummibaerchen sind auch Essen. Ob gut Deutsch, entscheiden dann alle. Ich geb’s hier bekannt.

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ERGÄNZUNG 5.2.2012: Inzwischen sind wir bei gut 160 Speisen und die Abstimmung läuft und läuft… Interessant: Unter den TOP 5 ist im Grunde nix mit Fleisch – nur ein Lieblingsessen vom Tier schafft es ab und zu da rein. Ende der Woche ziehen wir einen Strich, mal sehen, was bis dahin rauskommt!
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ERGÄNZUNG 8.2.2013: Endspurt! Noch drei Tage, am Montag stell ich dann das vorläufige Endergebnis rein, auch wenn natürlich weiter abgestimmt werden kann. Die 3 ganz oben scheinen sich auf ihren Plätzen einzurichten, und die finde ich sehr interessant; unter den ersten 10 rührt sich schon noch was, aber mei,ob 10 oder 11… Interessant bleibt’s in den einzelnen Gruppen – Topf-an-Topf-Rennen bei den Fischen, Kartoffeln, Suppen und Kuchen, und zwischen Platz 2 und 3 beim Fleisch geht’s ständig hin und her. Platz 1 war da aber von Anfang an klar. Mir nicht so, aber freut mich sehr.
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ERGÄNZUNG 14.2.2013: Das vorläufige Zwischenergebnis ist raus: Auf die Plätze, fertig… SPÄTZLE! Ihr könnt aber weiter abstimmen.

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