Auf die Plätze, fertig… SPÄTZLE! Essen #aufgutdeutsch, ohne die wir nicht leben wollen

Ehrlich gesagt, das hätte ich jetzt nicht gedacht. Obwohl es ja von Anfang an erstaunlich war. Erst die fixe Liste von 160 Essen #aufgutdeutsch, nachdem ich zaghaft auf Twitter gefragt hatte, ob wir denn auch 40 Essen zusammenkriegen, ohne die wir nicht leben wollen? (Erster Dank an @sisthaanindya für den anregenden Link.)

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Altes und neues Deutschland: Spätzletafel zwischen EM-Flutschfinger und Kaffee schwarzrotgold zum Gehen. Alle Fotos: Sebastian Dickhaut

Dann die Leichtigkeit, mit der ich meine erste Abstimmung im Netz starten und beobachten konnte, da kam sogar ein bisschen Wahlabendstimmung auf. (Zweiter Dank an Doc Google und @herr_rau für die Unterstützung dabei.) Und den dritten und größten Dank an Euch – von Anfang an munter vorgeschlagen, abgestimmt und ergänzt, so dass ich nach 1 Woche und exakt 111 Abstimmenden erstmal den Sack zugemacht und eine Hitparade aufgemacht habe. Und die hätt’ ich mir jetzt nicht so gedacht:

- Spätzle ganz knapp vor Sauerkraut und (nicht mehr so knapp) Brezn/Brezeln auf dem Siegertreppchen – alles aus dem Süden, alles ohne Fleisch und keins ein Hauptgericht

- Erst auf Platz 10 gibt’s ein “richtiges” Essen mit Fleisch, und zwar eine Roulade – nix aus dem Süden. Selbst die Bratwurst kommt nur gleich dahinter, und erst hinter Currywurst (17), Hacksteak (24) und Weißwurst (28) der Schweinsbraten, der sich Platz 30 noch mit dem Sauerbraten teilen muss – nach einem Topf-an-Topf-Rennen bis zum Schluss

- Ok, die Maultaschen auf Platz 5 sind auch fleischern, und Vollschwaben könnten zur Ansicht kommen, dass vier der fünf Spitzengerichte von ihnen kommen. Außer den Bratkartoffeln auf der 4, die zusammen mit Puffern (6) und Pellern (8) aus dem Winning Team Kartoffel kommen.

- Schauen wir aber auf die ersten 20, sind wir ganz schön süß – Schwarzwälder (9), Rote Grütze (12), Bienenstich (15), Apfelkuchen und Christstollen (beide 16) sind dabei. Die Kuchen waren nach dem Fleisch die größte Gruppe.

- Ansonsten geht’s bunt hin und her in der deutschen Küche, es finden sich verwandete Combos wie Quark und Grüne Soße (beide 34) oder Schäufele, Blutwurst, Presssack (alle 88) und Exotisches wie Sandkuchen und Schwarzwurzeln mit Pommes (alle 83).

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Erst was Kleines: Heringsalat (36), Hühnersuppe (71), Kartoffelpuffer (6)

Bei den Plätzen selbst zählte zuerst die Zahl der Stimmen, bei Gleichstand entschieden die Prozentpunkte (die verschieden sein konnten, da mehrfach gekreuzelt werden konnte), und waren die auch noch gleich, wurde sich der Platz geteilt.

Was bei der Abstimmung unter Sonstiges dazu kam, habe ich rasch in die Ankreuzliste aufgenommen, aber ohne Bonus – wird schon seinen Grund haben, dass es erst später kam. Nachzügler Pumpernickel hat es trotzdem auf die 19 geschafft, Potthast; Grützwurst oder Bloatz blieben Einzelstücke jenseits der 100. Wie Linsen mit Spätzle übrigens auch, die einzeln ja ganz vorne liegen. Was mir auch zeigt: Den meisten ging’s darum zu sagen, was die Deutschen am liebsten essen, auch wenn sie es selbst gar nicht mögen. Darum ging’s mir auch, danke sehr. Selbst jene, die erst hinterm Fisch beim Gemüse mit dem Abstimmen anfingen oder nur bei Kuchen und Süßem kreuzelten, waren da sehr aufs Typische bedacht. Und das zwei einfach alles angekreuzt haben zeigt mir, dass wir hier eine gute Vorauswahl gemacht haben.

Alles in allem finde ich das ein sehr stimmiges und schlüssiges Bild von unserem Essen, das schon früh in der Abstimmung skizziert war: Allgemeinplätze (Krauts! Brot!) wie Eigenarten (Linsensuppe auf der 7) ganz vorne, aber gleich hinter den Spitzen verteilen sich Regionen und Gerichte sehr gleichmäßig. Und nun lassen wir den Blick schweifen über unsere blühenden und dampfenden Landschaften… Weiterlesen

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ENJOY YOURSELF beim Fröhlichen Samstag im HUKODI am 9.2.

Zwei neue BASICS, hunderte Kochbuchschätzchen, feines Essen und Trinken, zwei Musiker zwischen allen Stilen und Stühlen – feiern Sie mit uns im neuen HUKODI am 9.2.
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Geschätzte Gäste,

im Januar haben wir uns noch frisch gemacht, nun geht’s weiter im Programm. Und zwar am 9. Februar, an dem wir feiern wollen. Nicht direkt Fasching, aber es hat schon zu tun mit dem Übergang vom Alten ins Neue. Das HUKODI hat sich aus seiner Verpuppung befreit und entfaltet seine neuen Flügel, zwei neue Basics sind raus, die für Bewährtes und den Neustart stehen, und wir haben Titus Waldenfels und Michael Reiserer für unser Fest zu bekommen, die immer zwischen Alt und Neu im Schwung sind.

Los geht’s um 11 mit Sebastian Dickhauts Kochbuchmarkt & Marktcafé den ganzen Tag über. Der Basic- und HUKODI-Macher hat seine Sammlung neu sortiert und trennt sich von einigen hundert Bänden. Von Jamie bis Witzigmann, von der Provence bis China, vom Schnäppchen bis zum Schätzchen reicht das Spektrum zu Basic-Preisen. Dazu gibt’s Jausenbrote, Kuchen, Ösiwein, GiesiBier & Kaffee. Von 12-14 Uhr sind dazu die neuen dran, wenn Sebastian zu Mittag aus BEST OF BASICS und COUNTRY BASICS kocht und Ihnen Ihr Exemplar signiert. Anschließend wie jeden Samstag von 15-18 Uhr live Fußballhören oder weiter entspannen und stöbern im Marktcafé.

“ENJOY YOURSELF!” ist dann das Motto ab 20 Uhr, wenn Titus und Michael zwischen allen Stilen und Stühlen unterwegs sind. Western Swing & bizarre Covers, Steelgitarre & Footbass, Akkordeon & singende Säge sind nur die Schlagworte. Wer die beiden an ihren Instrumenten zaubern hört und sieht, muss mit ihnen gemeinsam strahlen und swingen. Wozu Sebastian Dickhaut mit einem echten Mach-Dich-froh-Menü kräftig beiträgt.
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Alsdann, liebe Leute, auf geht’s am nächsten Samstag, den 9. Februar zum Stöbern, Genießen und Feiern. Der Eintritt ist frei, aber fürs Konzert und am besten auch gleich fürs Menü bitten wir um Reservierung.

Wir freuen uns auf Sie

Sebastian Dickhaut & die HUKODIs

Wir feiern raus und rein
am 9.2. von 11-11 im HUKODI
Untere Weidenstraße 14, Untergiesing
089/6 2232 102 oder hukodi@sebastian-dickhaut.de

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Auf gut Deutsch: Ohne welche Essen wollen wir nicht leben?

Ueberraschung: Deutsche koennen leidenschaftlich sein. Noch ne Ueberraschung: Auch beim Essen. Die dritte: Vor allem beim deutschen. Eines Morgens habe ich auf Twitter gefragt, ohne welche deutschen Speisen wir nicht leben wollen.

Nach einem angeregten Tag hatten wir am Abend über hundert Gerichte, die den Hashtag #aufgutdeutsch bestens erfuellten. Inklusive waren Schwerpunkte (Wurst! Brot! Kuchen!) und offene Fragen: Brauchen wir wirklich kaum Gemuese jenseits von Kraut und Kohl sowie noch weniger Fisch jenseits von TK und Dose zum Überleben? Und die sonst so beliebten, hier aber raren Gerichte mit Ei, Nudel oder Huhn – zu wenig gut deutsch?

Deswegen habe ich auf gut und gründlich Deutsch ein Umfrageliste zum Ankreuzen gemacht zum Thema “Welche Essen sind gut deutsch?” Gut kann da im Zweifel auch nur typisch heissen, wie beim Kaesekuchen, den ich selbst gar nicht gut finde. Ihr koennt auch ergaenzen, gerne auch kreativ – Gewuerzgurken oder Gummibaerchen sind auch Essen. Ob gut Deutsch, entscheiden dann alle. Ich geb’s hier bekannt.

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ERGÄNZUNG 5.2.2012: Inzwischen sind wir bei gut 160 Speisen und die Abstimmung läuft und läuft… Interessant: Unter den TOP 5 ist im Grunde nix mit Fleisch – nur ein Lieblingsessen vom Tier schafft es ab und zu da rein. Ende der Woche ziehen wir einen Strich, mal sehen, was bis dahin rauskommt!
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ERGÄNZUNG 8.2.2013: Endspurt! Noch drei Tage, am Montag stell ich dann das vorläufige Endergebnis rein, auch wenn natürlich weiter abgestimmt werden kann. Die 3 ganz oben scheinen sich auf ihren Plätzen einzurichten, und die finde ich sehr interessant; unter den ersten 10 rührt sich schon noch was, aber mei,ob 10 oder 11… Interessant bleibt’s in den einzelnen Gruppen – Topf-an-Topf-Rennen bei den Fischen, Kartoffeln, Suppen und Kuchen, und zwischen Platz 2 und 3 beim Fleisch geht’s ständig hin und her. Platz 1 war da aber von Anfang an klar. Mir nicht so, aber freut mich sehr.
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ERGÄNZUNG 14.2.2013: Das vorläufige Zwischenergebnis ist raus: Auf die Plätze, fertig… SPÄTZLE! Ihr könnt aber weiter abstimmen.

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Fußballhören im HUKODI – live und pur bei Broten, Kuchen, Bier, Kaffee

Geschätzte Gäste,

sooo alt ist das Neue Jahr noch nicht, dass wir Ihnen nicht noch ein gutes wünschen dürfen. Neu und gut soll auch für uns 2013 werden, und wir haben da im Stillen schon einiges getan. Nach dem Weggang von Caramel können Sie jetzt bei uns am Samstagnachmittag im Foyer gemütlich am runden Tisch sitzen und in Kochbüchern schmökern. Auch in unserem Speisestudio gab’s einen Tischwechsel und mehr Platz für das, was jetzt so kommt – das Neueste haben Sie ja schon oben entdeckt: Fußballhören im HUKODI.

Letzte Woche haben wir’s zum Rückrundenstart privat und mit Erfolg trainiert, nun ist es amtlich: Ab sofort gibt’s bei uns an jedem Bundesligasamstag Fußball live. Aber nicht vom Flatscreen mit Sky-Zeichen vor der Tür, sondern pur und direkt aus dem Radio – Sportreportagen in ihrer höchsten Form von den Profis des digitalen Fußballsenders 90elf. Begleitet wird das von unserem Experten Dr. Phil, der uns jede Woche vor und nach den Spielen schlauer macht und zum Tippspiel an der handgemachten Spieltafel ruft – der beste Tipp kriegt ein signiertes Kochbuch!

Dazu serviert HUKODI-Chef Sebastian Dickhaut “Edi Fingers” (Heurigenbrotschnitten mit Surbraten, Liptauer usw.), besten Blechkuchen, Giesinger Bier, Ösiwein und guten Kaffee. Eine fußballberuhigte Zone gibt’s auch, in der Sie einfach nur genießen oder sich dem Phänomen nähern können. Geöffnet ist ab 14.30, die Konferenz geht um 15.30 los und dann schaun mer mal. Es kann in Maßen reserviert werden unter 089/6223 2102 oder direkt unter hukodi@sebastian-dickhaut.de

Und am 9.2. feiern wir das erneuerte HUKODI von elf bis elf – mit einem Kochbuchmarkt, Feinkost von Freunden und einer HUKODI Night mit Titus Waldenfels & Band. Dazu bald mehr.

Alsdann, wir freuen uns darauf

Sebastian Dickhaut & Söhne

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Ja servus, neues Jahr…

…schön, dass das alte rum ist. Manches musste einfach mal weg…

…und da gibt’s ja zum Glück Lösungen für…

…denn hinterm Horizont geht’s weiter, auch wenn der Weg dahin nicht immer der direkte ist.

Am besten: Nehmen was man hat und was Neues damit machen…

…und wenn’s mal arg surreal wird, sich dran freuen und drüber lächeln…

…und freundlich zueinander sein, grad wenn’s eh nicht anders geht.

Und friedlich. Gerne beim Kaffee.

Ansonsten gilt…

…drum immer wieder: Mach dich und andere froh. Schönes neues Jahr für uns.

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2012 zu 2013

Zugenommen oder abgenommen?
Wie letztes Jahr.

Haare länger oder kürzer?
Wie letztes Jahr.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Kurzsichtig – bringt einen weiter.

Der hirnrissigste Plan?
Wo soll ich anfangen? Mit nix in Urlaub fahren? Jemandem nahe kommen, der weiter nicht weg sein kann? Eine halbe Stunde vorm Konzert kommen – als Gastgeber und Koch und ohne Bier? Und es war jedesmal wunderschön. Also ums mal zusammenzufassen: Mit Zuversicht Fuck it sagen.

Mehr Kohle oder weniger?
Spürbar weniger

Mehr ausgegeben oder weniger?
Viel weniger. Ohne es zu spüren.

Die teuerste Anschaffung?
Ein Flugticket

Die gefährlichste Unternehmung?
An einem Dienstag am Bahnsteig stehen. Eine Frau ist daran gestorben und es hat mich umgekrempelt.

Der beste Sex
Der vorletzte.

Mehr Sport oder weniger?
Och, bisschen mehr laufen, bisschen mehr radeln

Das leckerste Essen?
Gemacht: Grüne Soße Bekommen: Abon

Das beeindruckenste Buch?
John Irvings Letzte Nacht in Twisted River, weil es um Vater und Sohn geht und um einen Koch und einen Autor, weil es um Abschiede geht und weil es ein anderer Irving ist.

Das enttäuschendste Buch?
John Irvings neues, dessen Titel mir nicht mehr richtig einfällt, ich hab’s mittendrin irgendwo vergessen.

Der ergreifendste Film?
Paris, Texas

Die beste Musik?
Saxophon

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Verabschieden, Begrüßen, Neues lernen.

Die schönste Zeit verbracht mit… ?
meinen Söhnen und der Musik

Vorherrschendes Gefühl 2012?
Fenster schließen und öffnen sich und ich schwebe herum, manchmal ohne Halten, manchmal ohne Halt.

2012 zum ersten Mal getan?
Einer Frau meine Karte gegeben, weil sie eine Frau ist.
Eine Frau sterben sehen
In einer Moschee gewesen.
Leuten gekündigt.
Gebouldert.
Eine Woche durch München getwittert.
Einen Live Club aufgemacht

2012 nach langer Zeit wieder getan?
Viel Englisch gesprochen und geschrieben.
Reisen geplant.
Zurück verstanden.
Gebetet.
Den Blog wieder belebt. Irgendwie.

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Infektionen, Depressionen, Diskussionen hätt’s nicht gebraucht, ob bei mir oder bei anderen. Aber hat’s wahrscheinlich gebraucht.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass wir das gemeinsam, aber nicht alleine entscheiden können.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
das HUKODI

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Lächeln und verstehen

Die schönste neue Bekanntschaft, die ich gemacht habe?
Der Mensch dazu

Der folgenreichste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
“Bitte, ich will wieder heim”

Der folgenreichste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
“We will find our way”

2012 war mit 1 Wort…?
Midlifechange. Ok, geschummelt. Dann: neu. Und: befreiend.

Vorsätze für 2013?
Unterwegs sein. Da sein. Hinschauen. Looking forward.

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